Mit Roxy, einer Tänzerin aus der Ukraine, wollte ich Bewegung und Architektur miteinander verschmelzen lassen. Dafür habe ich die Neue Nationalgalerie gewählt – genauer gesagt den Skulpturengarten mit der Nebelskulptur von Fujiko Nakaya.
Die Installation ist flüchtig, sie erscheint nur für wenige Minuten pro Stunde. Genau in diesem Moment musste alles stimmen: Licht, Position, Ausdruck. Roxy bewegte sich durch den aufsteigenden Nebel, als würde sie selbst Teil der Installation werden.
Zwischen Glas, Stahl und Dampf sind Aufnahmen entstanden, die ebenso vergänglich wirken wie der Nebel selbst – intensiv, körperlich, fast träumerisch. Ein Tanz zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden.
Instagram-Kanal von Roxy: www.instagram.com/roksolananakvatska/